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Suchbegriff: Kultur & Gesellschaft

Nach der Schließung aller Ex Libris-Buchhandlungen in der Schweiz diskutiert die Branchenexpertin Tanja Messerli die Zukunft der physischen Buchhandlungen. Sie räumt zwar ein, dass der Verlust physischer Standorte schmerzlich ist, weist jedoch darauf hin, dass die Buchbranche seit langem eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung einnimmt. Derzeit verteilen sich die Umsätze in der deutschsprachigen Schweiz zu gleichen Teilen auf Online- und physische Geschäfte. Messerli betont, dass Algorithmen das Fachwissen menschlicher Buchhändler nicht ersetzen können und dass die physische Sichtbarkeit von Büchern nach wie vor von entscheidender Bedeutung ist. Social-Media-Trends wie BookTok haben einen erheblichen Einfluss auf den Umsatz, und die Zukunft der Buchhandlungen hängt letztlich von der Unterstützung und Treue der Kunden ab.
Der Artikel untersucht Alkoholabhängigkeit am Arbeitsplatz in der Schweiz und zeigt, dass trotz eines Rückgangs des Gesamtkonsums 720.000 Erwerbstätige riskantes Trinkverhalten an den Tag legen. Anhand eines Fallbeispiels, in dem jemand täglich sechs Flaschen Wein trinkt und dennoch seine berufliche Funktion erfüllt, werden die erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen (über eine Milliarde Franken jährlich) und die Rolle des Blauen Kreuzes bei der Unterstützung von Früherkennungs- und Interventionsprogrammen am Arbeitsplatz erörtert.
Jay Reid, eine 67-jährige Managerin bei Argyll and Bute Women's Aid in Dunoon, wurde zu 20 Monaten Haft verurteilt, weil sie über einen Zeitraum von fünf Jahren fast 40.000 Pfund aus der Wohltätigkeitsorganisation veruntreut hatte. Sie verwendete die gestohlenen Gelder für persönliche Ausgaben, darunter Urlaubsreisen nach Teneriffa und Amsterdam, Schmuck, Parfüm, eine Weightwatchers-Mitgliedschaft und Möbel. Der Betrug flog auf, als Mitarbeiter feststellten, dass Rentenzahlungen nicht geleistet worden waren, was zu einer Prüfung führte. Der Staatsanwalt bezeichnete dies als „schwerwiegenden Vertrauensbruch”, der schutzbedürftige Frauen und Kinder betreffe, die auf die Dienste der Wohltätigkeitsorganisation angewiesen seien.
Der Kesslers Club Social in Zürich hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für die lokale Bankengemeinschaft entwickelt und bietet eine elegante Atmosphäre, die vom Morgenkaffee bis zum Abendcocktail reicht. Vor kurzem fand dort ein erfolgreicher Gourmetabend mit thailändischer Küche statt, und für 2026 sind weitere Themenveranstaltungen geplant. Damit positioniert sich der Club als eine der ersten Adressen für Cocktails in Zürich mit großer Anziehungskraft für professionelle Kunden.
Lufthansa, Deutschlands größte Fluggesellschaft, startet eine neue Untersuchung ihrer Geschichte während der Nazizeit, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf der Ausbeutung von Zwangsarbeitern und den engen Verbindungen zum Nazi-Regime liegt. Das Unternehmen war ein wichtiger Nutznießer des Nationalsozialismus, beteiligte sich an den Kriegsanstrengungen und beschäftigte Tausende von Zwangsarbeitern, darunter auch Kinder. CEO Carsten Spohr kündigte die Initiative an und räumte die historische Verantwortung des Unternehmens ein. Zuvor waren Versuche, sich mit dieser Geschichte auseinanderzusetzen, unterbunden worden, darunter ein 2001 annullierter Expertenbericht. Das neue Forschungsprojekt soll eine ehrlichere Aufarbeitung der umstrittenen Vergangenheit der Lufthansa ermöglichen.
Ein viraler TikTok-Trend für japanischen Käsekuchen aus Biscoff-Keksen und Skyr oder griechischem Joghurt sorgt in der Schweiz für steigende Verkaufszahlen dieser Produkte. Einzelhändler wie Coop berichten von einer Verdopplung der Kekseverkäufe und einer überdurchschnittlichen Nachfrage nach Milchprodukten, wobei die Dauerhaftigkeit dieses Trends jedoch ungewiss bleibt.
Céline Frey, CEO von Firstcaution, gibt in einem Interview persönliche Einblicke und spricht über ihren Alltag, ihren Stolz auf das Wachstum ihres Unternehmens auf über 120.000 Kunden, ihr Familienleben und ihre Wünsche, darunter den Wunsch nach einer Vintage-Uhr von Cartier Panthère.
Eine umfassende Umfrage des Gottlieb Duttweiler Instituts zeigt, dass 75 % der Schweizer Bevölkerung mit ihrer Wohnsituation zufrieden sind und eine Verdichtung der Städte befürworten, wenn diese mit Qualitätsverbesserungen wie Grünflächen, besserem öffentlichen Nahverkehr und nachhaltigen Bauweisen einhergeht. Die Studie zeigt, dass die Bevölkerung ein Bevölkerungswachstum („10-Millionen-Schweiz“) akzeptiert, wenn es gut durchdacht ist, dass die Einwohner jedoch eine Verringerung ihres persönlichen Wohnraums ablehnen.
Das Schweizer Ehepaar Daniel und Susanne Petrecca hat nach seiner Trennung eine kreative Lösung für seine Wohnraumproblematik gefunden, indem es sein Einfamilienhaus in Meisterschwanden in zwei separate Wohnungen aufteilte. Trotz hoher Baukosten leben sie nun mit ihren neuen Partnern auf verschiedenen Etagen und zeigen damit einen innovativen Ansatz für die effiziente Nutzung von Wohnraum inmitten der Wohnungsknappheit in der Schweiz.
Der Artikel befasst sich mit dem Konzept der „Friendflation“ – den steigenden Kosten für die Pflege von Freundschaften aufgrund von Inflation und sozioökonomischen Ungleichheiten. Er untersucht, wie finanzielle Unterschiede Beziehungen belasten, wobei Experten Geld als Tabuthema diskutieren und Einblicke in den Umgang mit Freundschaften zwischen Menschen mit unterschiedlichem wirtschaftlichem Hintergrund geben. Der Artikel kombiniert persönliche Anekdoten mit psychologischen und wirtschaftlichen Analysen, um zu erklären, wie Geld zunehmend die sozialen Dynamiken beeinflusst.

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